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Politik

Exklusiv! Gruppenvergewaltigung im Görlitzer Park: Das ist die Aussage des Opfers!

Nach der abscheulichen Gruppenvergewaltigung im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg kommt jetzt erstmals das Opfer (27) zu Wort.

Im Sommer sollen drei abgelehnte Asylbewerber (21-22 Jahre alt) über Esmer T. (Mutter von zwei Kindern, 4 und 7 Jahre alt) hergefallen sein und sie gemeinschaftlich handelnd unter Anwendung von Gewalt missbraucht haben. Erst im Krankenwagen vertraute sich die junge Frau einem Rettungssanitäter an und berichtete mithilfe des Google-Übersetzers von der Vergewaltigung.

Das Martyrium der Esmer T. dauerte 30 Minuten

Esmer T. kam mit ihrem Ehemann im November 2022 aus Georgien nach Deutschland. Sie beantragten Asyl in Berlin. Am 21. Juni 2023 gingen die jungen Leute um 5 Uhr früh in den Görlitzer Park in Kreuzberg. Esmer T. in ihrer polizeilichen Vernehmung: „Wir wollten in einem Park spazieren gehen. Zuvor wollten wir am Kottbusser Tor Marihuana kaufen.“

Dann liefen die Eheleute zu Fuß in den Görlitzer Park. Esmer T. in ihrer Aussage: „In dem Park haben sehr viele Leute zu uns geschaut. Ich habe sehr viel Aufmerksamkeit erregt.“ Esmer T. vermutet, dass es an ihr lag. Sie trug ein kurzes Kleid und eine grüne Strickjacke. Das Paar wurde angesprochen und kaufte ein Briefchen Kokain.

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Esmer T.: „Wir haben uns auf eine Bank gesetzt und haben Kokain mit einem Geldschein nasal konsumiert.“ Dann sind sie über eine Treppe zu einer abgelegenen Stelle des Parks gegangen.

„Es war dunkel. Es war wie im Wald“, erzählt sie. Musik spielt aus einer kleinen Box und dabei haben Esmer und ihr Mann Oleg T. (27) Sex gehabt. Dann stand plötzlich ein fremder Mann vor ihr. Eine Frisur wie Bob Marley. Er bot ihnen Kokain und Marihuana an. Dann ging alles ganz schnell.

Sie haben mich auf die Knie geschmissen

Esmer T. erinnert sich: „Wir wollten unsere Ruhe haben. Dann haben sie angefangen, mich anzufassen. Es kamen immer mehr Leute dazu. Mehr als fünf.“ An deren Blicke ahnte die Frau, „was sie wollten.“ Ihr Mann hat sofort reagiert und schrie. „Dann haben drei Leute meinen Mann gefasst und ihn weggeschleppt. Ich habe darum gebeten, dass sie mir nichts tun sollten. Dann haben sie mich auf die Knie geschmissen, gezwungen ihre Penisse zu lutschen“, sagt sie.

Die Höllen-Zustände im Görlitzer Park in Berlin wurden jahrelang schöngeredet.
Die Höllen-Zustände im Görlitzer Park in Berlin wurden jahrelang schöngeredet.

Dabei wurde ihr an den Haaren gezogen und ihr Kopf dazu bewegt. Esmer T. weiter: „Dann wurde ich umgedreht … von hinten genommen. Ich habe gespürt, dass er eingedrungen ist.“ Dazu hörte sie ihren Mann schreien, sie solle wegrennen. Sie hat ihre ganze Kraft zusammengenommen und ist weggerannt.

Dabei konnte sie ihren Ehemann am Boden liegen sehen. „Er wurde die ganze Zeit mit einem großen Stock geschlagen. Ich habe dann ganz laut um Hilfe nach der Polizei gerufen.“ Noch im Park kam ein Fahrradfahrer vorbei, rettete Esmer T. und alarmierte die Polizei.

In der Vernehmung konnte sie die Männer nicht identifizieren. Sie schüttelte beim Betrachten der Lichtbilder den Kopf und sagte: „Konkrete Erinnerungen habe ich nicht.“ Auch den genauen Tatort kann sie nicht wieder erkennen. „Ich bin mir nicht sicher. Ringsherum hat man nichts gesehen, da sind so Bäume.“

„Ich möchte mich nicht mehr erinnern“

Dann bittet Esmer T.: „Ich möchte mich nicht mehr erinnern. Ich hatte Betäubungsmittel genommen. Es tut mir leid, ich weiß es nicht. Es ist niemand dabei, den ich wiedererkannt habe“, bei der „Lichtbilder-Vorlage“ bei der Polizei.

Wenige Tage später sind Esmer und Oleg T. aus Berlin verschwunden. Sie sollen in ihrer Heimat in Georgien sein. Für den Rechtsexperten für Migration, Rechtsanwalt Manfred Nasserke (70), unverständlich: „Nach dem Aufenthaltsgesetz hat sie Anspruch auf Zeugenschutz und darf mindestens für die Dauer des Prozesses hier bleiben.“

Sie hätte Anspruch auf Unterkunft im Frauenhaus, kostenlose Rechtsberatung und eine Trauma-Therapie. Nasserke zur Flucht aus Deutschland: „Es ist völlig unverständlich, dass sie aus dem Schutzland Deutschland geflüchtet ist, in das Land zurückkehrt, aus dem sie geflüchtet ist.“

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Die Polizei hält in den Unterlagen fest: Esmer T. widersprach sich trotz mehrmaliger Nachfragen mehrfach, mal sei der Drogenverkäufer der Vergewaltiger, dann wieder nicht. Für die Polizei war Esmer T. für Nachfragen auch nicht mehr erreichbar.

Der Prozess vor dem Berliner Landgericht gegen die drei abgelehnten Asylbewerber beginnt am 18. Januar. Ihnen droht eine langjährige Freiheitsstrafe.

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